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5 Dinge, die ich durch das Bloggen gelernt habe

Der Blog wird in zwei Tagen zwei Jahre alt. Ich will das auch gar nicht groß zelebrieren. Ich hätte es sogar fast verschwitzt. Weil es sich zum einen gar nicht so lang anfühlt und auf der anderen Seite wesentlich länger (ergibt keinen Sinn, ich weiß). Ich denke, das kommt allein durch den Umstand, dass z. B. die Blogs Kielfeder oder Bücherquatsch erst im März selbst Bloggeburtstage gefeiert haben; mit je 7 und 4 Jahren. Das ist so viel länger. So viel mehr Erfahrung. Ich bewundere die beiden dafür, schon so lange zu bloggen und in dieser Community ein wesentlicher Bestandteil zu sein. Doch auch wenn mein Blog in dem Verhältnis echt noch ein Baby ist, habe ich einiges gelernt.


Vertrauen in meine Kreativität

Ich kann mich auf meine Kreativität verlassen. Sie kommt zwar nicht immer dann, wenn ich sie gerade brauche, aber ich weiß, dass sie wiederkommt. Und dann schöpfe ich sie auch aus, weil ich weiß, dass wieder Dürreperioden kommen. Und auch die sind wichtig. Denn in der Zwischenzeit lebe ich und mache mal blogfremdes Zeug nur für mich. Denn auch wenn man als Blogger schon echt viel macht, ein Offline-Päuschen tut auch gut. Ich bin wesentlich gelassener geworden, was das mit den Ideen und dem Umsetzen derer für Blogbeiträge angeht.

 

Ängste überwinden

Ja, tatsächlich. Bloggen, oder als Blogger in den Netzwerken auftreten, bedeutet auch ein bisschen über den eigenen Schatten zu springen. Immer wieder fechte ich eigene Sachen mit mir aus. Das fängt schon im kleinen an, wenn man eine Idee hat und einfach mit Unsicherheiten kämpft, dass andere das anders sehen, dass das auch abgelehnt werden kann, etc. Machen wir uns nichts vor, wir schieben alle ja die dicke Toleranzschiene, aber dennoch sind wir fiese kleine Besserwisser, die gerne mal den Finger irgendwo drauf halten, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Es gibt so viele Entwürfe bei mir, die aufgrund dieser Angst noch nicht veröffentlicht sind (oder weil ich nicht in der Gemütsstimmung bin sie zu veröffentlichen). Ein gutes Beispiel ist, als der Blog relauncht wurde. Jeder Beitrag außerhalb von Rezensionen bedeutet für mich noch ein wenig Mut fassen, weil sie außerhalb meiner „Routine“ fallen und auf dem Blog noch so neu sind. Und schon wesentlich mehr über mich als Person preisgeben. Ich denke da u. a. an diesen Artikel. Aber ich mach es trotzdem. Weil ich auch irgendwie auf den Kick stehe, wenn ich auf „Veröffentlichen“ klicke und die Angst schlagartig verliere und diese einem gespannten Abwarten weicht, wie ihr die Texte aufnehmt.

 

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Eine eigene Stimme haben

Dieser Aspekt ist schwierig zu beschreiben. Es gibt im Bereich des Bloggens ja so viele Tipps und Tricks, wie z. B. tu das und das, damit neue Leser auf deinen Blog kommen; tu dieses und jenes, damit dein Blog erfolgreich wird … Blablabla. Da noch authentisch zu bleiben und seine eigene Stimme zu behalten ist nicht immer so einfach. Aber  tatsächlich hat das Bloggen mir die Möglichkeit gegeben eine Stimme zu entwickeln. Das fängt beim Schreibstil an und hört bei dem Erreichen meiner Leser auf. Egal, auf welcher Plattform. Meine Stimme ist tatsächlich, zwischen all den vielen Bloggern auch etwas wert. Und diese Einsicht schätze ich ungemein. Ich würde mich nämlich privat immer als eher introvertierten Menschen bezeichnen, der in der Masse mit seiner Meinung oft allein da gestanden hat oder gar unterging. Das hat sich ein wenig mit und durch den Blog geändert und das tut mir gut.

 

Positiver Stress

Dass ich mal positiven Stress empfinde ist auch etwas, was ich nicht für mich möglich gehalten hätte. Ich kannte vor dem Bloggen echt nur die negative, auslaugende Seite. Bloggen ist manchmal schon etwas stressig. Egal, ob man einem Redaktionsplan folgt oder nicht, der Blog frisst an manchen Stellen Zeit, die du vielleicht gar nicht übrig hast. Aber dennoch macht man so viele Aufgaben gerne. Sonst wären es bei mir nicht schon fast zwei Jahre. Dann tippe ich manchmal Last Minute noch einen Beitrag, aber es stört mich nicht wirklich. Oder ich sitze unter der Woche bis kurz vor Mitternacht noch am Rechner um Fotos für den Beitrag zu bearbeiten und in den Blogpost einzupflegen. Und manchmal hinke ich mit dem Kommentare beantworten hinterher und das stört mich dann, aber es tut mir nicht weh. Es zieht nicht an meiner Motivation für den Blog oder an meiner Grundstimmung. Und dazu hatte ich nie das Gefühl, dass mich der Blog auslaugt. Und das finde ich schon sehr cool.

 

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Harte Arbeit und ein langer Atem zahlen sich aus

Last, but not least: Es ist tatsächlich so, dass man als Blogger einen langen Atem braucht, viel Geduld und nach außen hin alles eher einfach aussieht. Also weg mit der Illusion, dass Blogger einfach nur ein paar Fotos knipsen, ein paar Zeilen runter tippen und das war’s. Denn das war es nicht. Bei weitem. Der Entstehungs- und Entwicklungsprozesse eines Blogs sind u. a. nervenaufreibend. Wie viele Täler ein Blogger durchschreitet, weiß jeder Blogger selbst. Bloggen ist manchmal echt hart und wenn ich daran denke, wie lange ich an dem Blogumzug gesessen, Zweifel hin und her geschoben habe und mir nach dem Relaunch euer ganzes geniales Feedback in Erinnerung rufe, ist das der schlichte Beweis dafür, dass gute Dinge manchmal echt lang brauchen (ich hab da über ein halbes Jahr dran gebastelt…. Jeez). Und bis ich so manchen Beitrag veröffentlicht habe, zeigt mir WordPress locker 40 Revisionen an. Also falls du gerade ein Blogneuling bist: Halte durch! Mittlerweile kann ich wohl zu Recht behaupten, dass ich auf den Blog und meine Arbeit in dem Bereich stolz bin.

 

Und zum Schluss noch ein paar Blogbeiträge, die in meiner zweijährigen Bloggerkarriere entstanden sind:

 


Was hast du von Blogs oder durch das Bloggen gelernt?

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39 Gedanken zu “5 Dinge, die ich durch das Bloggen gelernt habe

  1. Hi Rebecca,
    dein Blog ein Baby? Ha! Mein Gefühl sagt, dass du zu den ganz Großen gehörst!
    Es gibt so viele Tipps & Tricks, aber was bringt es einem wenn es keinen Spaß macht? Ich habe auch von Anfang an versucht, mir nicht so viel Stress zu machen und das hat bis jetzt ganz gut geklappt. Auch wenn ich mich aktuell wundere (stecke mitten in der Masterarbeit) wie so schnell eine Woche vergehen kann, ohne einen Beitrag online zu stellen. Aber der Blog ist halt nur ein Blog und in den seltensten Fällen der Mittelpunkt des Lebens.
    Ich finde, dein Blog ist perfekt, so wie er ist. Du hast viel Arbeit reingesteckt und tust es immer noch, das merkt man an jeder Zeile und in jedem Bild hier und auf Instagram.
    Mach weiter so und hab ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße,
    Elli

    1. Ich könnt dich grad knutschen und knuffen und knuddeln bis zur Atemnot. x’D

      Muchas gracias!

      Also ich empfinde den Blog noch immer als kleine Purzelbaby, was so gerade dem Krabbelalter entwachsen ist und mich noch immer als kleinen Blogger, der noch immer zu den ganz Großen aufschaut. Klar merke ich, dass der Blog wächst und immer mehr auf den Blog aufmerksam werden und das ist schön zu verfolgen, aber es ist schwierig ein groß und klein im Internet für mich zu definieren. Das Internet ist so fluide in seiner Struktur, das passt einfach nicht in solche von uns erschaffenen Normen. Weswegen ich mich da halt schwer tue, mich auch richtig einzuschätzen.

      Das mit der Woche und den Beiträgen kenne ich leider auch zu genüge. Der Freitag war eher da als ich dachte und plötzlich war es Zeit den Beitrag hier fertig zu schreiben. Und auch übers Wochenende muss ich jetzt ein paar Sache für die kommende Woche fertig kriegen. Dazu will ich ein paar Sachen vorab fertig schreiben und fertigstellen, damit ich etwas Luft habe. Das wird auf jeden Fall ein blogintensives Wochenende.^^°

      Danke wieder für deinen Besuch und deine lieben Worte! Gnaaah! Wir müssen uns in Frankfurt sehen! ♥

      Liebste Grüße
      Rebecca

  2. Liebe Rebecca,

    ein sehr schöner Text. Ich gebe dir absolut Recht. Auch mein Blog hat mein Leben bereichert. Neben vielen neugewonnenen Freundschaften, wundervollen Gesprächen und Begegnungen, ist es der Lernprozess, den die Blogarbeit in Gang setzt.
    Ich blogge in diesem Monat seit 7 Jahren und habe immer noch das Gefühl in den Kinderschuhen zu stecken, bessere Artikel und Rezensionen schreiben zu können, optisch und technisch noch einiges verändern zu können und und und. Ich glaube, in dem Moment, in dem du denkst alles ist perfekt, hast du es vergeigt, denn alles was wir tun, muss in Bewegung bleiben 😉
    Liebe Grüße und einen schicken Samstag
    Nanni

    1. Liebe Nanni,

      der letzte Satz trifft es so gut. Ich denke, wenn man tatsächlich an den Punkt kommt und sich entspannt zurücklehnt und sich denkt „Sitzt, passt!“, dann ist Ende im Gelände. Im Internet gibt es das einfach nicht. Das ist so in Bewegung, da bleibt dir als Teil dieses Ganzen keine andere Wahl.

      Und sieben Jahre! Heidewitzka! Was eine Zahl!
      Ich wünsch dir weiterhin viel Freude am Bloggen. 🙂

      Liebe Grüße und ein schönes Osterwochenende
      Rebecca

  3. Liebe Rebecca,

    Jetzt muss ich hier doch auch eben noch nen Kommentar abgeben, denn seitner halben Stunde geht mir jetzt dein Punkt mit dem Ängste überwinden nicht mehr aus dem Kopf…

    Zum einen möchte ich dir sagen: Hau raus was dich beschäftigt. Dein Post über die Freundschaft war großartig und schon alleine für solche Beiträge würde ich immer wieder hier reinschauen ( natürlich auch sonst, weil ich ja schon deine Instagramposts immer so toll finde )… Zum anderen hast du mir damit grad ein bisschen Mut gemacht, denn auch ich bin fernab des Blogs ein recht introvertierter Mensch, außerdem immer etwas unsicher und so selbstkritisch, das ich mir oft im Weg stehe, deshalb gibts von mir auch wenige bis gar keine Posts dieser Art, ABER es gibt da zwei, drei Dinge die mich schon lange beschäftigen und die werde ich, Dank deines, für mich, ermutigenden Posts, auf jeden Fall mal ins Auge fassen und angehen. Danke dafür.

    Jetzt aber ein schönes Wochenende und hey., alles Gute zum Bloggeburtstag. 🙂

    Liebe Grüße Ina

    1. Oh, Ina! ♥♥♥

      Dein Kommentar hat einen kurzen Pipi-Einschub in die Augen verursacht. Aber auf eine gute Art!
      Ich kenne dieses unsichere und extrem selbstkritische so gut. Manchmal frage ich mich ja, wie ich es schaffe zu existieren. x’D

      Ich bin ganz stark dabei an dem „Heraushauen“ zu arbeiten. Ich freu mich aber natürlich auch andere zum „Heraushauen“ zu motivieren. Deswegen stups mich an, wenn du deine besonderen Themen verbloggt hast. Ich bin gespannt, was da in dir brodelt!

      Liebste Introvertiert-Grüße
      Rebecca

  4. Liebe Rebecca,

    ich bewundere Dich für deinen Mut immer wieder solch tolle und auch sehr persönliche Beiträge zu schreiben. Mach weiter so!

    Auch die Arbeit die in einem Relaunch stecken kenne ich zur Genüge. Mein Blog wird Ende des Monats unglaubliche 8 Jahre alt. In diesen vielen Jahren hat er so einiges mit mir durchgemacht und natürlich sich auch ein paar Mal verändert und weiterentwickelt. Dennoch habe ich bisher noch nicht den Mut zu solchen Beiträgen gefunden (dabei bewundere ich das sehr).

    Ich wünsche Dir alles Gute zu deinem Blog-Geburstag und für alles was da noch so kommen mag!

    Liebe Grüße
    Bella

    1. Hallo Bella,

      was für ein Mut? Wahnwitz ist das! xD

      Ich bin so ein Baby, so viele tolle Blogs, die schon so lange bestehen!
      Ich wünsche dir sehr, dass du noch den Mut, die unbändige Motivation findest, auch mal so einen Beitrag rauszuhauen. Kann sehr befreiend sein. Ein bisschen auch kribbelig, aber doch oft sehr schön. 🙂

      Allerliebste Grüße und ein schönes Osterwochenende
      Rebecca

  5. Hallo Rebecca,

    erstmal: Herzlichen Glückwunsch!
    Ich bin erst seit 3 Monaten dabei (noch nicht mal ganz), aber bei so manchem kann ich nur nicken.
    Mit der Überwindung geht es im Moment noch. Aber so einen freien Bericht wie Du hier, habe ich auch noch nicht geschrieben. Aber stimmt, ein Thema gibt es, was ich noch nicht angesprochen habe, aus Angst, dann mit Tomanten beworfen zu werden. ^^
    Natürlich bin ich nun auch voll neugierig, welche Berichte bei Dir quasie noch in der Schublade liegen.

    Das mit der eigenen Stimme erfahre ich so langsam. Ich glaube, da bin ich noch recht am Staunen und trau der Sache noch nicht so ganz.

    Positiver Streß – da stimme ich Dir auch zu.
    Und mit der harten Arbeit auch. 🙂 Das hätte ich gar nicht gedacht. Ich wollte den Blog eigentlich nur machen, um da meine vorablesen.de Rezensionen zu veröffentlichen. Und plötzlich stand ich staunend in der Buchcommunity. Da denkt man jahrelang, man kennt sich mit Büchern aus und in Wirklichkeit hat man keine Ahnung. 😉

    Hattest Du vorher bei einem anderen Anbieter einen Blog oder wie meinst Du das mit dem relauncht?
    Deine anderen Beiträge werde ich mir noch durchlesen.

    Ganz liebe Grüße
    Lilly
    #litnetzwerk

    1. Hey Lilly,

      wie Ina schon schrieb: Hau raus!
      Man braucht einen kurzen Moment des Wahnsinns, ein nervöses Zucken des Zeigefingers auf der Maus und dann ist es raus und man fühlt sich besser. Und wegen der Tomaten: Joaaa. Ich hab da so ein paar Sachen in der Schublade, die für die Tomaten prädestiniert sind, aber ich warte noch. Aber auch weil ich manche Dinge wohlformuliert wissen will. Ist schwierig zu beschreiben. Ich will Missverständnisse vermeiden und ich neige in der Regel beim ersten Runterschreiben zu Kopfchaos-Sachen und später merke ich beim Überarbeiten, dass manches Quark ist, manches doof formuliert ist oder ich meine Meinung geändert habe. xD Deswegen dauert’s manchmal mit diesen persönlicheren Texten etwas.

      Und das mit der Buchcommunity ist echt ein Ding für sich. Ich dachte auch immer, ich wüsste alles. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. 😀

      Ah, das mit dem Blog. Ja. Früher war ich bei Blogger bzw. Blogspot und hatte einen anderen Blog-/Usernamen. Ich blogge als Goldblatt erst seit Oktober 2016. 😉 Also noch gar nicht sooo lang unter eigener Domain und mit neuem Namen. Fühlt sich aber wesentlich länger an.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  6. Hey Rebecca,
    ein toller Beitrag! Ich kann alles nur unterschreiben.
    Ich blogge jetzt seit über 9 Jahren und davon fast 2 auf meinem Buchblog. Alle deine Punkte kann ich total nachvollziehen.
    Ich finde, man merkt total, dass du deinen Blog liebst und in pflegst. Es ist egal, wie alt oder groß er ist. Das hat meistens wenig zu sagen. Es ist wichtig, dass er lebt und geliebt wird. Das dahinter viel Arbeit und ja positiver Stress steckt, weiß nur ein Blogger. 😉

    Mach weiter so!

    Ich wünsche dir ein tolles Wochenende

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

    1. Liebe Steffi,

      ich war ja letztens schon erstaunt, dass du bereits so lange bloggst (ist nicht negativ gemeint). Ich finde es nur irrwitzig, dass es schon so viele „alte“ Buchblogs gibt und auch so viele, über die ich noch nie gestolpert bin. Filterblase sagt Hallo!

      Du kannst natürlich mit deinen 9 Jahren auf mehr Arbeit zurückblicken. Wow. Ich respektiere das so sehr, weil das echt Ausdauer braucht. Und das ist heute unter Bloggern auch nicht mehr zu selbstverständlich.

      Und danke für dein Feedback. Das geht runter wie Öl. ♥

      Liebste Grüße und schönes Osterwochenende
      Rebecca

  7. Huhu =)

    Ein schöner Beitrag, der es ganz gut zu Papier bringt…Ich selbst hatte am Anfang arge Probleme damit als „Bloggerin“ erkannt zu werden, also das Jemand aus meinem RL meinen Blog entdeckt und das liest was ich da schreibe. Ja, fand ich ganz ganz furchtbar…aber mit der Zeit wars mir dann irgendwann egal und ich habe auch offen gesagt, dass ich einen kleinen Blog nebenbei habe. Ich glaube, durch die vielen netten Leute die ich über das Bloggen kennengelernt habe ist meine Angst einfach verschwunden und plötzlich war ich auch stolz auf das was ich da tue.

    Grüße Denise

    1. Da sagst du was! Im ersten Moment ist mir das noch immer etwas unangenehm, wenn jemand aus meinem Umfeld auf dem Blog rumgeistert, aber mein Kopf weiß, dass das eigentlich echter Blödsinn ist. Weil ich hier echt viel Arbeit und Kopfschmalz reingesteckt habe und das eigentlich jeder wissen darf und sollte. Das ist nicht nur ein bisschen Internetblabla, sondern für mich eine Form der Kommunikation, der Weiterentwicklung, Hobby und Spielplatz zugleich.

      Ich denke, irgendwann hab ich das ad acta gelegt, aber bis sich diese „Gleichgültigkeit“ da einstellt, dauert’s noch ein klitzekleinwenig. 😀

      Liebe Grüße
      Rebecca

  8. Liebe Rebecca,

    ich finde diesen Post mal wieder toll und hab ihn deshalb gleich bei mir verlinkt. Ich mach es jetzt seit fünf Jahren und kann die meisten Punkte eigentlich genau so unterschreiben. Besonders der Punkt mit „Manchmal sitze ich bis kurz vor Mitternacht noch am Rechner“ kenne ich so gut. Aber das mach ich dann nicht weil ich es muss, sondern weil ich es so gern mag und Lust hab das jetzt noch zu tun. Ich kenn das also auch. Mach auf jeden Fall weiter so. 🙂

    Liebe Grüße
    Petzi

    1. Yay, ich bin nicht allein mit der Mitternachtssitzung! 😀

      Ich halte schon ein paar Stücke auf deine Meinung, deswegen freut mich dein Kommentar jetzt so. 😀
      Merci! ♥ Kann ich so nur 1:1 zurückgeben.

      Liebste Grüße
      Rebecca

  9. Ich finde deine Blogposts immer wieder toll. Dieser hier besonders. Man lernt einfach so viele Dinge durchs Bloggen, auch über sich selbst.

    Mach einfach weiter so wie bisher. Ich finde du machst das klasse!

    LG
    Lena

    1. Danke Lena!

      Wer je sagt, dass man durchs Bloggen nicht lernt, der wird in Zukunft gezwungen selbst zu bloggen. xD
      Danke für dein Kommentar.

      Ich wünsche dir ein schönes Osterwochenende!

      Liebste Grüße
      Rebecca

  10. Liebe Rebecca

    Wieder einmal ein sehr schöner und vor allem treffender Beitrag. Ich kann dir da vollkommen in allen fünf Punkten zusprechen, auch mir ergeht es da weitestgehend ähnlich. In den letzten 5 1/2 Jahren habe ich sehr stark an mir gearbeitet und das Bloggen hat da einen sehr großen Beitrag dazu geleistet. Man könnte sagen, ich bzw. auch mein Selbstbewusstsein ist zusammen mit dem Blog „gereift“ Ich bin heute viel offener und positiver als noch für ca. 6 Jahren, ich gehe leichter auf andere zu und auch meine Kreativität hat sich mehr entfaltet.
    Auf diesem Wege dann auch gleich alles Gute zum Bloggeburtstag! 😀 <3
    Mach immer weiter so!

    Liebe Grüße, Alexandra

    1. Danke Alexandra!

      Das mit dem Selbstbewusstsein beobachte ich auch an mir. Hätte ich so nie gedacht, aber es ist wahr und ich find das echt super. So als kleiner Introvert ist das eine enorme Entwicklung und Bereicherung, die ich auch nicht mehr hergeben mag.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  11. Liebe Rebecca,

    herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag.

    Ich sehe deinen Blog auch nicht als kleines Baby, für mich gehörst du auch zu den größeren und bekannteren Bloggern. Aber das auch zurecht. Ich mag deine Artikel und dein Design und alleine dein Header ist so toll.

    Dass man durchs bloggen lernt gewisse Ängste zu überwinden kann ich nur unterschreiben. Das ging mir auch so. Ich bin eigentlich eher schüchtern und zurückhaltend, aber das geht eben auch nicht immer, wenn man gleichzeitig für sich und seinen Blog einstehen und das ganze ja auch irgendwie präsentieren muss. Dadurch habe ich auch gelernt auf Leute zuzugehen und das klappt jetzt besser als noch vor dem bloggen.

    Auch bin ich kreativer geworden, weil ich durch das bloggen meine Kreativität viel besser ausleben kann.

    LG
    Julia

    1. Hey Julia,

      ich freu mich so, dass es nicht nur mir so geht. Ich bin halt gegenüber Fremden schon immer eher zurückhaltend und ruhiger. Ich kann’s nicht abstellen. Aber wie du schon sagst, durch das Bloggen ändert sich diese Art etwas. Man muss den Blog repräsentieren, nach außen hin auch mal verteidigen (ist mir zwar noch nicht passiert, aber ich denke, das passiert schon hin und wieder) und egal was man verbloggt, jedes Wort ist theoretisch ein potentieller Gegensatz zu der Meinung eines anderen. Ich merke selbst auch schon, dass ich wesentlich offener und positiver auf Fremde zugehe. Wer hätte das gedacht? Ich finde das wirklich großartig und deswegen mag ich diesen Blog nicht mehr hergeben. 😀

      Und die Kreativität – uuuh, da sagste was. Wie gesagt, da steh ich ja total drauf. 😀

      Herzlichste Grüße und dir ein wunderbares Wochenende ♥
      Rebecca

  12. Liebe Rebecca,

    herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag! (Auch wenn du ihn nicht groß feiern magst ^^) Ich finde die Idee hinter deinem Beitrag sehr interessant und komme gerade ins Grübeln. Durch das Bloggen lernt man definitiv neue Dinge. Bei mir, das muss ich leider zugeben, gibt es Dinge, die ich bislang vernachlässigt habe, durch das Bloggen aber durchaus hätte lernen können. Zum einen Fotografie und Fotobearbeitung. Aber dafür hatte ich entweder keine Zeit oder keine Ausrüstung. Vor ein paar Tagen habe ich aber beschlossen, eben diese Dinge anzupacken und zu lernen. Von daher ist ein Blog der beste Antrieb, um neue Dinge zu lernen 🙂

    Liebe Grüße und ein schönes #litnetzwerk
    Nina

    1. Hey Nina,

      ich find das großartig, dass du dieses „Projekt“ jetzt angehen willst. Genau dieser Bereich war es bei mir auch. Man fängt klein an, denkt sich „Joaa, passt schon irgendwie“ und nach und nach kommt das Interesse so unverhofft und doch unnachgiebig. Fotografie ist so ein vielseitiger Aspekt der Kreativität und eigentlich ist es ein Jammer, dass ich mit erst 27/28 endlich die Motivation gefunden hab, es stärker in Angriff zu nehmen. Aber ich sterbe hoffentlich nicht in 2 Jahren, also passt das schon. ;D

      Danke für deinen Besuch und deinen Kommentar.
      Schöne Ostertage wünsche ich dir!

      Liebste Grüße
      Rebecca

      1. Hi Rebecca,

        schön, dass ich damit nicht alleine bin. Zum Glück kann ich auch meinen Freund nerven, der eine schöne Kamera hat und schon ein wenig Übung hat. Und Instagram hat sich im Mai stellenweise zu einer richtigen Sucht entwickelt. Zum Experimentieren war ich teilweise leider ein wenig zu faul, aber das kommt alles noch.

        Liebste Grüßlies
        Nina

        Ps: Habe heute endlich mal ein Abo dagelassen 🙂

  13. Für mich ist die Bloggerei auch recht bereichernd.
    Ich habe sehr viele Menschen kennengelernt, kann im Wissen rund um Social Media mit meinen Töchtern mithalten und habe vor allem auch im Technikbereich einiges dazu gelernt. Letztens konnte ich im Job mit meinen html-Kenntnissen glänzen.
    Herzlichen Glückwunsch nachträglich, man muss vielleicht den Bloggeburtstag nicht groß feiern, aber ein Anlass mal zurückzublicken ist er allemal!
    Viele Grüße
    Silvia

    1. Hier und da kann man auch im Job glänzen. Hab ich auch schon gemerkt. Bloggen ist halt echt was um in vielen Dingen nochmal ordentlich eine Schippe draufzulegen. Ist zwar manchmal anstrengend, aber bisher hat es sich immer gelohnt. Und wie es scheint auch bei dir!

      Dir ein schönes Osterwochenende ♥

      Liebe Grüße
      Rebecca

  14. Hallo Rebecca,
    Herzlichen Glückwunsch zum zweijährigen Blogdasein! Ich kann gut nachvollziehen, dass sich das viel länger anfühlt, das geht selbst mir nach wenigen Monaten so. Vermutlich liegt es an der vielen Zeit, die man in den Blog investiert. Die eigene Stimme finden ist für mich untrennbar mit der Profilausbildung verbunden und gleichzeitig derzeit die bei mir größte aber auch interessanteste Herausforderung. Ich bin gespannt, ob auch ich irgendwann den Eindruck habe, diese abschließend gefunden zu haben.
    Liebe Grüße
    Anna

    1. Ich denke, die eigene Stimme befindet sich auch immer in einer Entwicklung, also wird es wohl nie eine abschließende Position geben. Aber du hast schon recht. Es ist untrennbar.

      Liebe Grüße
      Rebecca

      (sorry für die späte Antwort, aber ich brauche etwas Zeit bei der Menge an Kommentare 😉 )

  15. Liebe Rebecca
    Was für ein wundervoller Beitrag! Also erstens: Alles Gute zum Blogbirthday! 😀 Ich kann verstehen, wieso du es nicht gross „feiern“ willst, ich habe mir auch einige Gedanken dazu gemacht, ob ich eine Beitrag dazu schreiben soll oder nicht. Da ich aber nicht weiss, wie lange ich Lust zum Bloggen habe und ob mir die Lust einmal vergehen wird, machte ich es trotzdem.
    Du hast hier sehr gute Gründe aufgezählt, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Vor allem Punkt zwei, „Ängste überwinden“ finde ich wirklich toll geschrieben. Ich habe sehr viele Beitragsentwürfe abgespeichert, von denen ich etwas Angst habe sie zu veröffentlichen. Ist das okay, was ich hier sage? Bringe ich die Botschaft richtig rüber? Interessiert das jemanden? Falle ich aus der Routine? Solche Fragen schwirren mir immer im Kopf rum, aber seit ich aus meiner Blogunlust rausgekommen bin, geh ich etwas offener und lockerer mit dem Thema um.
    Danke für diesen schönen Beitrag, er erinnert mich auch daran, wieso ich blogge und was man alles daraus lernt.
    Liebe Grüsse
    Julia

    1. Hey Julia,

      endlich komm ich mal dazu zu antworten. Sind einfach so viele Kommentare. Das #litnetzwerk war ein Bombenerfolg! 😀

      Danke für deinen Kommentar. Deine Fragen, mit denen du da kämpfst, kenne ich so gut. Man mag manchen Menschen einfach nicht auf den Schlips treten, obwohl man sie mag, aber manch Formulierung kommt einfach immer irgendwie doof an. Aber gut. Allen kann man es eh nie recht machen.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  16. Dein Beitrag spricht mir aus der Seele. Ich blogge noch nicht lange, gerade einmal ein Jahr. Doch auch ich hatte schon oft Zweifel, mir fehlte die Kreativität oder die Lust am Schreiben. Bloggen heißt eben auch, sich zu entwickeln. Das kann manchmal anstrengend oder schmerzhaft sein.
    Das dein Blog gerade mal 2 ist/wird, kann ich kaum glauben. Er ist wirklich toll und wirkt schon sehr gereift. Deine Art zu schreiben, mag ich auch sehr. Daher treibe ich mich eben auch des Öfteren auf deinen Seiten herum. 😉

    1. Sag nicht „Nur ein Jahr“. Ein Jahr ist insgesamt schon eine lange Zeit und das erste Jahr ist nicht das Leichteste.

      Und diese Zweifel kenne ich. An ihnen reift man und das Ergebnis ist halt dieser Blog, meine Art zu schreiben, die du anscheinend magst. Danke dafür. Über solches Feedback freue ich mich am meisten. Das beweist eben auch, dass sich das alles lohnt und ist meine Motivation in Momenten, wo auch ich zweifle. Denn die hören nie auf. Sorry, wenn ich das so sagen muss. ^^°

      Liebe Grüße und ich wünsche dir noch viel Erfolg mit deinem Blog
      Rebecca

  17. Hallo Rebecca,
    ein sehr lesenswerter Artikel, den ich nur unterschreiben kann, auch wenn ich noch nicht ganz so lange dabei bin wie du. Ich mag ja diese reduzierten, klaren Themes bei den Blogs überaus gerne und deiner ist wirklich sehr chic geworden, da sieht man dass du viel Zeit und Liebe investiert hast. Ich folge dir ja bereits auf Instagram – auch da immer wieder tolle, stylishe Fotos – eine wirklich Inspirationsquelle.
    Liebe Grüße
    Thomas (#litnetzwerk)

    1. Oh, Thomas! Ich werd ganz verlegen! Danke danke danke!

      Das ist so ein kostbares Feedback, was mir enorm wichtig ist. Und Motivationsquelle.
      Auch wenn du noch nicht ganz so lange dabei bist, denk nicht dran. Es gibt auch ganz viele Blogger, die wesentlich länger dabei sind, die ich aber manchmal in meinen ganzen zwei Jahren noch nie gesehen, gehört und gelesen habe. Die Buchblogger werden eben immer mehr. ^^°

      Deswegen sind wir am Ende alle gleich und auf demselben Level. 🙂

      Ganz lieben Dank und dir ein schönes Wochenende

      Liebste Grüße
      Rebecca
      (und sorry für die späte Antwort! Viele Kommentare brauchen viel Zeit um sie zu beantworten ._.)

  18. Ich kenne alle Punkte auch nur zu gut. Gerade den mit den Ängsten, kenne ich auch von mir. Ich bin auch immer jemand, der sich vor der Veröffentlichung, gerade bei sehr persönlichen Beiträgen, immer gedachten macht wie das ganze aufgefasst wird. Denn wie du schon geschrieben hast, gibt es halt immer Menschen, die vielleicht nicht so tolerant sind oder sich durch irgendetwas angegriffen fühlen. Letzteres habe ich schon erlebt, als jemand sich durch ein Wort im Post angegriffen gefühlt hatte und daraus dann sogar ein kleiner Shitstorm wurde. Das hat mich schon geschockt, weil die Intention und alles abseits des einen Wortes außer Betrachtung getriet. Deshalb gibt es aber auch manche Themen, die bei mir auf der Tabu Liste stehen und über die ich nicht mehr bloggen werde. Das war für mich zwar ein Schock, aber im Nachhinein habe ich daraus auch was gelernt. Und leider gibt es ja kaum noch Blogger, die nicht irgendwann mal mit solchen Dingen zu kämpfen hatten.

    Und was die Zeit anbelangt: Ja ein Blog frisst da echt viel. Ich habe in den vergangenen Monat sehr an meinen Bildern gearbeitet und das nimmt bei mir mittlerweile echt viele Stunden in der Woche ein. Dazu kommt natürlich noch der Text, der auch immer nochmal ziemlich viel Zaufwand mit sich bringt, vor allem weil ich oftmals sehr lange Texte schreibe und nicht zu vergessen, dass dann noch Social Meda hinzukommt und solche Dinge wie Seo. Das ist einem im Vorfeld gar nicht so bewusst und für viele ja dann auch ein Grund, wieso ein toller Blog dann doch wieder beendet wird. Ich versuche mich in dem Punkt aber nicht mehr zu stressen. Wenn es zeitlich eng wird, dann gibt es halt mal weniger Beiträge in der Woche. Da geht mir Qualität über Masse.

    1. Deine Einstellung finde ich super! Du triffst es in allen Punkten schon sehr gut.
      Vielleicht muss ich diese Erfahrung erst noch machen, aber ich mag mich auch nicht wegen des Risikos eines Shitstorms einsperren lassen in meiner „Meinungs- und Bloggerfreiheit“. Es kann einfach bei der Menge an Menschen, die den Blog besuchen, nicht jeder alles gleich auffassen. Wäre ja auch schade.

      Viele verstehen manchmal den Subtext oder die eigentliche Message nicht. Aber vielleicht sollte man sich selbst beim Lesen manchmal in Erinnerung rufen, dass kritische Themen nicht angesprochen werden, um andere zu beleidigen. Das ist ja seltenst die Absicht von Menschen. Dieses Bewusstsein fehlt hier und da vielleicht einfach.

      Ich danke dir für deinen Kommentar. 🙂

      Liebste Grüße & schönes Wochenende
      Rebecca

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