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MOST WANTED! – Bücher und ihre irren Preise

Es passiert gefühlt immer öfter: Buchreihen können nicht vervollständigt werden. Entweder sind die Auflagen zu klein, oder es gibt sie schlicht nicht mehr, oder die Reihen werden nicht mehr weiter übersetzt und die ursprünglichen Hardcover werden zur begehrten Beute. Manchmal sind es auch einfach besondere Auflagen, weil das Buch bzw. der Umschlag besonders gestaltet oder veredelt wurde. Instant schießen einem doch da ein paar Kandidaten in den Kopf, oder?

Unter Buchbloggern ist jedoch kein Backlisttitel einfach für immer aus dem Kopf zu kriegen. Klar, wir hecheln oftmals Neuerscheinungen hinterher und manchmal mag man den Eindruck haben, wir wollen immer nur das Neueste vom Neuem lesen. Aber es gibt genug Revivals, Reihen, die wieder wie ein Phönix aus der Asche emporsteigen und an Beliebtheit gewinnen. Einfach, weil Blogger auf den Sozialen Netzwerken oder auf ihren Blogs selbst die Bücher empfehlen. Immer wieder Referenzen dazu ziehen. Diese kleine, aber feine Filterblase ist da sehr mächtig.

Aber inwieweit ist man dafür bereit mehr als das Doppelte des eigentlichen Buchpreises zu zahlen? Ist das noch Sammelleidenschaft, zügelloser Konsum oder auch ein bisschen Wahnsinn?

Ich habe mich mal umgeschaut und doch so einige Bücher entdeckt, die mittlerweile echt heftige Preise auf dem Gebraucht-Markt erzielen, eben weil sie im Handel so nicht mehr erhältlich sind. Dabei stieß ich auf Alternativen, falls sich die Bücher partout nicht beschaffen lassen. Denn immer wieder kam die Frage auf: Was gibt es eigentlich für Möglichkeiten seltene Bücher zu finden?


Most-Wanted-Bücher-die-irre-Preise-erzielen | www.goldblatt-blog.deIch brenne für dich | Tahereh Mafi

50 €

berappt man hier, wenn man mag. Jedenfalls bei ReBuy. Denn als ich zuletzt am 22. März 2017 eine Mail von ReBuy erhielt, war der Preis bei 49,99 € angesetzt. Würdet ihr so viel dafür bezahlen? Wer es noch nicht wusste: „Ich brenne für dich“ von Tahereh Mafi gibt es im Hardcover nicht mehr zu kaufen. Der dritte Band der Shatter Me-Reihe ist zur begehrten Buchrarität geworden. Oha! Auf Amazon werden manchmal noch Gebraucht-Käufe angeboten. Die Preise sind bei so gehypten Büchern dann oftmals über den  eigentlichen. Wie man hier wieder sieht, zahlt man unter Umständen dann locker mal das Doppelte.

Wem das zu teuer ist, der kann alternativ noch auf die Taschenbücher wechseln. Denn die gibt es noch ausreichend erhältlich. Für 9,99 € ist dieser Kompromiss, innerhalb einer Reihe das Buchformat zu wechseln, wesentlich billiger. Im März gab es sogar kurzzeitig die Hardcover bei Thalia im Sale. Wo sie die herhaben ist ein Geheimnis, aber mittlerweile ist das Angebot wieder futsch. Ich selbst habe dabei zugeschlagen, denn ich war selbst auf der Suche nach dem Buch.

 

Most-Wanted-Bücher-die-irre-Preise-erzielen | www.goldblatt-blog.deAlterra – Der Krieg der Kinder | Maxime Chattam

75 €

kostet das Hardcover zum dritten Band der Alterra-Reihe. Die Reihe ist dank ihrer besonderen Veredlung mit Foliendruck ein echter Hingucker und es wundert mich nicht, dass da auch die Preise Purzelbäume schlagen. Auf Ebay habe ich das Buch für sagenhafte 75 € gefunden. Also locker mal eine Wertsteigerung von fast 400 %! Das ist irre!

Zwar hab ich auch die komplette Reihe im Hardcover für den gleichen Preis erspähen können, aber wer schon Band 1 und 2 hat, wird die wohl kaum doppelt brauchen, oder?

 

Most-Wanted-Bücher-die-irre-Preise-erzielen | www.goldblatt-blog.deGrischa – Eisige Wellen | Leigh Bardugo

111 €

für ein junges Fantasybuch? Kann man mal machen, oder? Falls man das Geld auf der hohen Kante hat. Was aber wohl die wenigsten wirklich hinblättern mögen. Für ein gebrauchtes Buch.

Ich glaube, das ist neben der Shatter Me-Reihe, eins der Beispiele, welches mich am meisten betrifft. Ich suche keins der Hardcover, weil ich das Glück hatte im vergangenen Jahr die Trilogie zu gewinnen (hallo, Anna!). Aber ich wurde schon oft angeschrieben, ob ich die Bücher verkaufe. Was ich natürlich nicht mache. Ich bin doch nicht wahnsinnig!

Dieser Hype um die Reihe begann irgendwie hochzuschlagen, als der dritte Band (Grischa – Loderne Schwingen; s. u.) nicht mehr erhältlich war und kurz danach begann das gleiche Spiel mit Band 2. Irre. Ich habe auf Ebay dieses krasse Angebot gefunden, welches sich, genau genommen, auf 110,98 € für den Sofort-Kauf beläuft. Wie gesagt, für ein gebrauchtes Buch, in der Hoffnung, dass es sich tatsächlich im beschriebenen Zustand befindet. Definitiv nicht mein Ding.

 

Most-Wanted-Bücher-die-irre-Preise-erzielen | www.goldblatt-blog.deDas Schiff des Theseus | J. J. Abrams

175 €

dürft ihr blechen, wenn ihr das gute Stück neuwertig in Folie geschweißt bei Alternativanbietern bei Amazon kaufen möchtet. Freiwillige vor?

Hier hat es mir tatsächlich anfangs ein wenig die Schuhe ausgezogen. Ich selbst besitze das Buch und bin froh drum. Nicht nur wegen der irren Preisen. Das Buch hatte eine limitierte Auflage von 100.000 Stück und mittlerweile ist es nicht mehr erhältlich. Und durch die einzigartige Auflage und die Limitierung des KiWi Verlags hat das Buch einen Wert erreicht, den ich selbst als bibliophiler Mensch heftig finde.

Schon im Laden hat das Buch mit seinen 45 € nicht zu den Schnäppchen gehört. Das sind wahre Sammlerpreise. Gebraucht zahlt man immer noch einen stolzen Preis von ca. 75 €. Wem das auch noch zu teuer ist – hier ein kleiner Tipp: Wenn ihr der englischen Sprache nicht abgeneigt seid und das Buch wirklich UNBEDINGT haben müsst, bei Amazon gibt es das englischsprachige Buch auf Lager für schlappe 22,99 €!

 

Most-Wanted-Bücher-die-irre-Preise-erzielen | www.goldblatt-blog.deGrischa – Loderne Schwingen | Leigh Bardugo

260 €

sind doch Peanuts! Für ein Jugendbuch im Bereich Fantasy! Seht euch doch den Preis für den zweiten Band an, eine logische Entwicklung, oder?

Ehrlich. Das ist mehr als heftig. Da musste ich schlucken. Dieses Angebot habe ich wirklich nach langem Stöbern auf der amerikanischen Amazon-Seite gefunden (die verkaufen da echt ein deutsches Exemplar, aber okay…) und da kostet dieses gebrauchte (!) Buch stolze 277 US-Dollar. Umgerechnet also +/- 2 Euro um die 260 €. Absoluter Hammer! Wie viele neue Hardcover kann man sich davon holen?

Der Finalband der Grischa-Reihe hat für mich den Vogel abgeschossen. Entweder man findet das Buch gar nicht mehr oder zu diesen irren Preisen.

Tatsächlich ist es megaschwer an irgendwelche Restbestände zu gelangen. Allgemein ist hier auch nur die Alternative auf die Taschenbücher zurückzugreifen, wobei auch gesagt sein sollte, dass der dritte Band momentan nicht als Taschenbuch vom Carlsen Verlag geplant ist. Ergo, die Reihe wird für die meisten, so wie es derzeit aussieht, immer unvollständig bleiben. Hier ist wohl die einzige Alternative, für Menschen mit einem durchschnittlichen Portemonnaie, auf die englischen Bücher zurückzugreifen. Die Geschichte ist ja dieselbe und die Cover find ich z. B. auch sehr hübsch.

 

Das waren jetzt nur einige Beispiele, die euch sicher auch irgendwie schon bekannt waren. Aber die Preise? Wow! Davon war sogar ich überrascht.


Aber wie finde ich trotzdem ausverkaufte Bücher?

Standardantwort: Google ist dein Freund. Und ja. Google kann tatsächlich helfen. Aber nicht immer. Gerade wenn die Suchergebnisse nicht das ausspucken, was du wirklich suchst oder veraltete Angebote anzeigt. Man muss dann aber nicht die Flinte ins Korn werfen. Es gibt tatsächlich noch Wege und Türen, die du auf der Suche beachten solltest. Auch wenn die Preise jetzt natürlich extrem von diesen Büchern sind, ist es nicht gänzlich unmöglich diese zu bekommen. Deswegen hier meine Tipps:

  • Soziale Netzwerke nutzen. Das meine ich wortwörtlich so. Ich bin durch Zufall vor einiger Zeit bei Facebook auf das Angebot zu „Ich brenne für dich“ gestoßen. Ich dachte, ich seh nicht richtig, aber es war wahr. Und das bringt mich direkt zum nächsten Punkt.

  • Nachfragen. Hört euch um. Erwähnt auf den Sozialen Netzwerken, dass ihr bestimmte Bücher sucht. Fragt in eurem privaten Umfeld nach, ob die euer Objekt der Begierde kennen, haben oder Ausschau nach halten können. Vielleicht ergibt sich ein Tausch, vielleicht kennt jemand jemanden, der an der richtigen Quelle sitzt?

  • Stöbern. Ich selbst gehe nicht oft auf Flohmärkte, aber ich habe schon davon gehört, dass dort so manch einer verlorene Schätze gefunden hat. Und ansonsten lohnen sich auch die Grabbeltische im Supermarkt. Vielleicht liegt euer Schatz als Mängelexemplar im Edeka und ihr denkt da gar nicht dran.

  • Suchaufträge online. Bei ReBuy könnt ihr z. B. einen Kaufalarm setzen. Das bedeutet, ihr bekommt eine E-Mail, sobald das gewünschte Buch auf der Plattform käuflich zu erwerben ist. Das geht u.a  auch auf Tauschticket, Booklooker etc.

  • ZVAB. Was für’n Ding?! Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher. Dort könnt ihr ähnliches machen, wie mit den Suchaufträgen. Bei ZVAB könnt ihr nach Büchern, Autoren, ISBN suchen und diese Datenbank spuckt euch Online-Shops und Angebote aus, die euer gesuchtes Buch führen. Das ist wahrscheinlich wesentlich einfacher als sich bei in dem Punkt davor genannten Plattformen erst einen Account zu machen, oder? Und wenn alles nichts hilft:

  • Abwarten. Zügelt eure Gier, entspannt euch und wartet ab. Klingt nicht so geil? Geh rational an die Sache. Wenn der Hype nachlässt, öffnet sich der Markt unter Umständen in den nächsten Monaten oder gar Jahren. Wenn die Nachfrage nicht mehr so hoch ist (wie oftmals direkt nach dem Bekanntwerden eines Verkaufstops), sinkt der Preis. Logische Rechnung. Ihr braucht also einen langen Atem.

Jetzt bin ich aber auch etwas neugierig geworden. Jeder Fokus liegt ja woanders. Habt ihr schon eine irrwitzige Geschichte erlebt, wo ihr eine Rarität aufgetrieben habt? Oder habt ihr noch andere Tricks und Kniffs, wie man an Bücher kommt? Und findet ihr solche Preise gerechtfertigt? So dolle das Buchherz für so manche Reihe schlägt?


Welche Bücher kennt ihr noch, die mehr als ihr eigentlicher Preis kosten?

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36 Gedanken zu “MOST WANTED! – Bücher und ihre irren Preise

  1. Huhu
    also manchmal sind die Preise echt heftig… Da vergeht mir meist schon die Lust auf das Buch, oder ich lese das e-book oder höre das Hörbuch (falls es möglich ist)

    Das Schiff des Theseus habe ich mir auch direkt geholt, worüber ich sehr froh ist
    Bei amazon kostet es als Sammlerstück sogar 299€ O.O

    Liebe Grüße
    Lilly

    1. Ja, also das ist einfach übertrieben. Irgendwo hat meine Bücherliebe Grenzen und die sind da weit überschritten. Ich find es auch ein bisschen frech, dass manche Menschen da die Preise so hochdrehen. Vor allem, wenn es gebrauchte Bücher sind.

      Und 299 € würde ich niemals für ein Buch hergeben.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  2. Mein Tipp:
    Wenn man aufs Besitzen verzichten kann, weil man eine angefangene Reihe auch einfach nur zu Ende lesen will (wie es dann bei Grisha sein könnte) -> einfach mal in der Stadtbibliothek nachgucken, ob sie die entsprechenden Bücher haben?! 😉

    LG Vanessa

    1. Das ist ein guter Tipp und auch ein wertvoller Zusatz zu dem Beitrag! Danke!

      Meine Stadtbibliothek ist leider nicht so toll sortiert, weswegen ich persönlich nicht mehr Bücher ausleihe.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  3. Die Preise sind wirklich viel zu hoch. Ich wollte mir eigentlich die „Hogwarts Library“ Bucher kaufen, also mit Tales of beedle the bard, quidditch through the ages und fantastic beasts and where to find them. Seit dem grossen Hype um Fantastic Beasts gab es aber alle drei zusammen nicht mehr und der Carlsen Verlag hat es inzwischen auch neu aufgelegt. Davor sah ich auch Angebote bei Ebay oder Amazon 100 Euro für ein so dünnes Buchlein. 😩 Echt krass solche Angebote..
    Die Grischa-Reihe werde ich mir wahrscheinlich in Englisch zulegen. Zum Glück hab ich noch kein Buch der Reihe und muss so das Format nicht wechseln 😀
    Liebste Grüsse
    Julia

    1. Wow, okay, also den Hype um Fantastic Beasts verfolge ich nicht so stark. Aber dafür, dass es doch noch sehr aktuell ist, und man mit einer neuen Auflage noch rechnen darf, ist der Preis echt schon hoch.

      Ich bin so froh, dass ich alle Grischa-Teile habe. Aber ich wäre wohl auch auf die englischen Bücher ausgewichen, hätte ich sie nicht hier.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  4. Hallo Zusammen,

    auch wenn ich das Geld hätte, ich würde es nicht bezahlen. Klar, die Nachfrage und Angebot machen den Preis, das ist überall so, aber ich bin nicht bereit jemanden das Geld in den Rachen zu schieben der einfach gierig ist. Sorry, mag jetzt hart klingen aber ich persönlich find das echt ne Frechheit. Wobei ich auch wieder sagen muss, jemand der solche Beträge zahlt weil er das Buch unbedingt haben will, okay, ist seine Entscheidung. Soll er bei diesem Spiel mitmachen sich aber dann nicht beklagen. Klar, auch ich habe hier Reihen die nicht mehr zu Ende übersetzt wurden. Oder der letzte teil nur als eBook erschienen ist, tja, mich geht es im die Geschichte. Also als erstes, klar ist es schön wenn man dann das Buch auch hat, aber das muss nicht sein.

    Mir gehen die Menschen echt auf den Zeiger die keine Hemmungen haben sich zu bereichern. Wenn ich ein Buch verkaufen würde, dann sicher allerhöchstens für den Kaufwert und das Porto. Wenn überhaupt.

    Liebe Grüsse
    Alexandra

    1. Amen! Ich finde es auch einfach nur dreist, was da Leute für verlangen. Ich kann deinem Kommentar echt nur zustimmen. Ich würde niemals mehr als den eigentlichen Ladenpreis oder vielleicht noch 30 € für ein gebrauchtes Buch bezahlen und auch nur dann, wenn ich die Bücher so enorm geil und mega finde, dass ich sie unbedingt haben will. Und selbst da muss schon viel passieren.

      Denn wie du schon sagst, am Ende geht es um den Inhalt des Buches, nicht um die physikalische Erscheinung.

      Danke für deinen Kommentar! ♥

      Liebe Grüße
      Rebecca

  5. Toller Beitrag, habe ich mit Interesse gelesen, obwohl der Buchgeschmack nicht meiner ist.
    Ich empfehle auch Eurobuch.de. Wie beim ZVAB verbergen sich dahinter verschiedene Anbieter. Kürzlich hatte ich das Glück, einen Schuber, für den ich bei A… hätte Hunderte von Euro berappen müssen, dort für ein paar Zig Euro bekam.

    1. Sehr guter Tipp und danke, dass du es hier nochmal erwähnst für andere!

      Manchmal muss man eben einfach am Ball bleiben und etwas suchen. Amazon ist manchmal die schnellere Lösung, aber nicht immer die beste.

      Lieben Gruß!
      Rebecca

  6. Spannendes Thema. 🙂 Da gibt es ja einige Titel – sowohl auf dem englischsprachigen als auch auf dem deutschsprachigen Markt.

    Ich selbst habe u.a. jahrelang nach einer Ausgabe von „Das Grab der Leuchtkäfer“ (Akiyuki Nosaka) gesucht. Das Buch beinhaltet zwei Erzählungen, von denen eine die Vorlage für den Anime „Die letzten Glühwürmchen“ ist. In Deutschland erschien das Buch in den ’90ern bei Rowohlt für (ich glaub) umgerechnet 10 €. Es wurde danach nie wieder neu aufgelegt und die Auflage an sich ist ziemlich gering gewesen. Die gebrauchten Exemplare gab es lange nur bei zwei oder drei Antiquariaten für rund 80 € zu haben. Letztes Jahr stieß ich dann durch Zufall bei Medimops auf ein halb so teures Exemplar und hab sofort zugegriffen. Mittlerweile gibt es das Buch u.a. bei Amazon gebraucht für 70 €. Nur schlechte Erfahrungen mit Raritäten habe ich bei Ebay/ Ebay Kleinanzeigen gemacht – da habe ich nie Rückmeldungen seitens der Anbieter erhalten oder die Aussage, dass das Buch bereits an einen schnelleren Interessenten ging (aber kurze Zeit später hatte der private(!) Anbieter es wieder als neue Anzeige herausgegeben -.-).

    Ich kann daher nur deine Schlussworte unterstreichen, dass man viel Geduld braucht, viel Zeit investieren muss und einfach immer wieder Ausschau halten muss (und ein wenig Glück spielt sicher auch mit rein).

    Hast du dir so ein rares Stück schon einmal gegönnt oder gibt es ein Buch, für das du tatsächlich mehr zahlen würdest?

    ich persönlich finde diese krassen Preise ja immer sehr unfair gegenüber den eigentlichen (noch lebenden) Urhebern (auch bei Schallplatten) – die haben von dieser Wertsteigerung ihrer Werke ja leider gar nichts. 🙁

    1. Danke für deine kleine „Anekdote“ aus dieser Thematik. Spannend!

      Das mit dem Glück stimmt wohl auch. Und ich selbst habe mir noch nie ein rares Stück gegönnt. Ich glaube, ich bin da einfach zu nüchtern. Es hat nämlich auch ein bisschen mit Glück zu tun, dass man tatsächlich für sein Geld die bestellte Ware bekommt. Also in dem beschriebenen Zustand. Ich bin extrem pingelig was gebrauchte Bücher angeht und kaufe selten bis gar keine an.

      Die Preise schrecken mich da auch einfach ab. In Zeiten der Digitalisierung und der Möglichkeit auch manch ältere Bücher als eBooks zu bekommen, greife ich darauf zurück. Selbst wenn da ein kleiner trauriger Kern übrig bleibt, wenn man das Buch nicht im Regal haben kann, am Schluss zählt eben doch der Spaß am Lesen und der Inhalt der Geschichte.

      Und eBay und die Kleinanzeigen sind ein ganz eigenes Thema. Finde ich persönlich sehr anstrengend und wie du schon sagst, die Kommunikation ist da oft einfach ziemlich bescheiden…

      Danke für deinen Besuch und dein Kommentar ♥

      Liebste Grüße
      Rebecca

  7. Da sieht man mal wieder schön, was Angebot und Nachfrage so mit den Preisen machen xD
    Und warum so ne Buchoreisbindung vlt dich was ganz feines ist.

    Mir gings so mit dem dritten Band der Sturmkönige von Herrn Meyer. Horrende Preise, aber mit Geduld und Hilfe alle drei Bücher für 24 € bekommen. Da wusste jemand eben nicht um den Marktwert.

    Die Preisentwicklung der ersten „Fantastischen Tierwesen“ war auch nicht von schlechten Eltern. Ich hatte das Buch verliehen, aber mit der Warnung „Wehe du verscherbelst das“. Bei 150 € kann man schon mal schwach werden…

    1. Dass dieses Phänomen auch die Sturmkönige-Reihe von Kai Meyer betroffen hat, habe ich auch schon mitgekriegt. Aber da hast du zum Glück noch einen guten Preis gekriegt.

      Es ist zum Teil echt absurd was da auf dem Markt abgeht, sobald die ersten Infos durchsickern, dass manche Bücher nicht mehr erhältlich sind. Apokalyptische Ausmaße sind das!

      Liebe Grüße
      Rebecca

  8. Die Preise finde ich wirklich krass und mich würde sehr interessieren, ob jemand tatsächlich bereit ist, sie zu zahlen. Ein Angebot online stellen kann man ja für jeden Preis, aber ob einem das jemand abkauft, ist eine andere Sache. Ich suche zum Glück keines dieser Bücher. Bei „Ich brenne für dich“ habe ich auch bei Thalia zugeschlagen und die Grischa Reihe habe ich auf englisch beendet. Den zweiten Band habe ich vor einiger Zeit einfach vertauscht, ohne zu wissen, für was für Preise der gehandelt wird. Aber ich könnte es sowieso nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, so viel für ein Buch zu verlangen, das ich selbst nur ertauscht habe.
    Aber da zeigt sich wieder: Social Media sind eine gute Chance. Vielleicht weiß der Gegenüber gar nicht, wie wertvoll sein Buch ist 😉

    1. Wenn ein Verkäufer ein Ab und zu-Leser ist und tatsächlich nur mal so die Bücher gelesen hat und sich der Nachfrage gar nicht bewusst ist (ergo einfach nicht in dieser Buchcommunity drin ist, wo man nahezu jeden Hype aufschnappt), dann ist das schon fast ein 6er im Lotto für Leute, die eben fast schon panisch nach gewissen Büchern suchen.

      Aber das ist gefühlt selten geworden. Dank dem Netz kann man eben den Wert schon schnell rauskriegen. Und ich behaupte mal, dass immer mehr Menschen das machen, bevor sie irgendwas verkaufen, was schon ein paar Jahre zuhause rumgedümpelt hat. Würde ich auch machen. Aber ich könnte es eben auch nicht mit dem Gewissen vereinbaren, die Leute da einfach hemmungslos übern Tisch zu ziehen. Das ist einfach nicht fair.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  9. Wie ich schon bei Twitter sagte:

    Mir fällt hier „Chroniken der Schattenjäger“ die alte Cover Besetzung ein, wobei natürlich Band 3 sehr rar ist. Da wird allein dieser Schutzumschlag OHNE das Buch auf 80 € gehandelt. Das sind alles Sachen, die ich aber, wenn ich unbedingt dieses Buch will, auch ausgeben würde und auch shcon habe. Für Band 1 und 2 dieser alten Cover habe ich insgesamt 100 Euro bezahlt. Band 3 hat mich glücklicherweise nichts gekostet, da ich ihn von einer Leserin zugeschickt bekommen habe und darüber bin ich immer noch endlos glücklich.

    Auch bestimmte Schuber werden ja hoch gehandelt. Von Harry Potter gibt es da auch einige!

    Ganz toller Artikel!

    xoxo
    Vera

    1. Das nenne ich wahre Sammelleidenschaft. Ich bin da vielleicht auch einfach zu geizig? xD
      Ich find’s einfach echt krass. Den Leuten, die Bücher zu diesen Preisen kaufe, mache ich keinen Vorwurf. Jeder kann ja am Ende des Tages mit seinem Geld machen, was er/sie will. Das juckt mich nicht.
      Was ich eben nur schade finde ist diese (finanzielle) Bereicherung anderer durch die verzweifelte, emotionale Bindung anderer Menschen an gewisse Sammlerobjekte.

      Danke für dein Feedback, liebe Vera

      Allerliebste Schnubbi-Hasi-Pups-Grüße ♥
      Rebecca

  10. Also ich hätte dafür jetzt zwar ganz kein Beispiel, aber finde die von dir genannten echt heftig. Da könnte ich mir keines der Bücher leisten und sellbst wenn ich sie lesen wöllte, wäre ich nicht gewillt so viel auszugeben. Das ist halt schon echt Wucher. Da hilft wohl echt nur abwarten.

    Aber deine Tipps sind super, gerade in Supermärkten habe ich auch schon einige Schnäppchen machen können. Da sind immer mal wieder tolle Titel dabei. Bücherei kann ich ebenfalls nur empfehlen, gerade in Städten ist die Auswahl da ja mittlerweile riesig. Flohmärkte sind im Buchbereich aber auch wirklich super, gerade wenn man gerne ältere Bücher günstig erwerben möchte. Tauschticket ist vielleicht auch ne Option, dort kann man ja auch Bücher tauschen. Vielleicht ist ja das Wunschbuch dort zum Tausch eingestellt und die Konditionen passen.

    1. Ja, Tauschticket ist eine super Sache. Ich selbst habe da vor wenigen Tagen ganze 4 Bücher erstanden, die ich mir auch hätte kaufen können, aber so bin ich auch wieder ein paar alte Bücher, die ich nicht mehr haben muss, losgeworden. Da mag ich diese Kreislauf-Sache. Die Bücher landen halt immer bei Leuten, die die Bücher auch haben und lesen wollen.
      Die Krux ist hier, dass man erstmal Tauschtickets als Währung angesammelt haben muss. Und das dauert u. a. In der Zwischenzeit könnte dir jemand anderes dieses Angebot vor der Nase wegschnappen.

      Aber ansonsten sehe ich es ähnlich wie du. Ich würde ungern Geld, vor allem diese Summen, für Sammlerobjekte ausgeben. Auch wenn es finanziell ginge. Es macht einfach wenig Sinn für mich. ^^°

      Danke wieder für deinen Besuch! ♥

      Liebste Grüße
      Rebecca

  11. Guten Morgen,
    wenn ich ein Buch wirklich haben wollen würde, dann würde ich es bezahlen.
    Ich finde es überhaupt nicht frech, wenn jemand ein Buch, dass es nicht mehr gibt, zu dem Preis anbietet, für den er es abgeben würde. Genauso, wie niemand gezwungen ist, das Buch zu kaufen, so ist niemand gezwungen, sein Eigentum unter Wert zu verkaufen. Ob er es los wird und sich überhaupt ein Käufer findet, ist ja nochmal eine ganz andere Frage.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so recht, warum sich bei Büchern darüber immer mal wieder aufgeregt wird. Bei alten Möbelstücken ist es völlig normal, dass die Preise bringen (meine Kollegin hat ihr Buffet von Mitte des 19. Jahrhunderts) für fast 1000 Euro verkauft. Soviel hat es damals bestimmt nicht gekostet, das hätten sich die Menschen um 1850 gar nicht leisten können. In diesem Bereich ist es völlig normal, dass gesuchte alte Möbel eine enorme Wertsteigerung haben können. Warum also nicht auch Bücher?

    Ich selbst habe mal über 70 Euro für eine gebrauchte Musik-CD ausgegeben. Die gibt es im Handel nicht mehr, sie fehlte mir aber, um eine Sammlung zu vervollständigen. Man muss halt immer überlegen, was es einem selbst wert ist und bis zu welchem Preis man mitgehen kann und will.

    Also, von daher: Nein, ich finde es absolut überhaupt nicht frech, sondern völlig legitim, das eigene Eigentum zu dem Preis anzubieten, für den ich bereit bin, es abzugeben.
    Viele Grüße
    Yvonne

    1. Hallo Yvonne,

      es ist ja okay eine andere Meinung in der Hinsicht zu haben. Aber ich sehe das einfach pragmatisch. Vielleicht bin ich da auch zu geizig? Ich würde auch für Sammlermöbel oder andere Gegenstände nicht unnötig viel Geld bezahlen wollen. Am Ende ist es nur etwas Materielles und da hänge ich nur bedingt dran. Ich sehe das wirklich arg nüchtern und denke mir halt, dass das Zeugs ist, was ich am Ende meines Lebens dann eh nicht mehr brauche. :/ Und besonders in Zeiten der ebooks kann ich da ruhigen Gewissens „Abstriche“ machen und auf die Printversionen im Zweifel verzichten.

      Und du hast schon Recht, man kann Bücher oder andere Gegenstände für Preise anbieten, die es einem Wert sind, dass man sich von den Sachen trennt. Aber das ist wieder ein Aspekt, der eben sehr unterschiedlich betrachtet werden kann.

      Am Ende bleibe ich bei meinem Grundsatz: Jeder so wie er mag. Ich verurteile niemanden kategorisch, wenn man mehr für gewisse Dinge hinblättert, als viele vielleicht machen würden. Ich verurteile auch niemanden, der für einen höheren Preis Gegenstände verkauft. Ich finde es aber zum Teil schon „frech“, wenn man z. B. gelesene Bücher als neu und ungelesen verkauft. Sachen in Anzeigen verschweigt (z. B. das der Schutzumschlag fehlt, Flecken, Makel etc dran sind) und dann mehr als den eigentlichen Ladenpreis verlangt, nur weil man sieht, dass das Buch eine Seltenheit ist und sich dabei bereichern mag. Ich bin da zugegeben sehr pingelig, habe selbst bei günstigeren Angeboten schon Fehlkäufe getätigt, weil ich den Beschreibungen der Verkäufer vertraut habe und bin daher etwas sensibilisiert, was so „Second-Hand“-Käufe angeht.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  12. OMG, das ist ja schon einfach nur dreist zum Teil, was da manchen für Geld verlangen. Das würde ich ja nicht zahlen, selbst wenn ich das Geld hätte. Evlt für eine echts Sammlerstück, das uralt ist und auch wirklcih so viel Wert. Aber ehrlich, die meisten dieser sind einfach nicht wirklich sooo viel wert, zumindest mir nicht. Dann lieber, wie Vanesse empfohlen, in dei Bibliothek oder sich auf deinen Empfohlenen Wegen noch weiter umhören und auch einfach mal Geduld haben. Ich hab leider keine Anekdote beizusteuern, bisher sind mir solche Preise noch nicht über den Weg gelaufen.

    glg Franzi

    1. Bei Sammlerstücken, die vielleicht wirklich X Jahre alt sind, würde ich ggf. eine Ausnahme machen und wenn es einen enormen emotionalen Wert für mich hätte. Aber ansonsten würde ich das auch nie machen. Vor allem, da es sich ja um die hier vorgestellten Bücher fast ausschließlich um relativ aktuelle Jugendbücher handelt. Da kann dann im Zweifel auch das ebook herhalten.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  13. Hi liebe Rebecca,

    ich war selbst Anfang des Jahres auf der Suche nach Grischa Band 2 und 3 als HC. Ich finde die Bücher wahnsinnig schön und wollte sie deshalb undbedingt im Regal stehen haben 🙂
    Die hohen Preise gab es auch da schon. Für Band 3 in sehr gutem Zustand wollte jemand auf Amazon sogar über 300 € haben.
    Das war mir natürlich weit zu teuer und ich habe mich ein paar Wochen regelmäßig über die Suchportale über neue Angebote informiert.

    Schließlich hatte ich bei Band 2 richtig Glück und habe es fast neuwertig für 30 Euro bekommen. Band 3 habe ich später auch gebraucht mit einem kleinen Makel für nur ein paar Euro mehr bekommen.

    Meine Freude darüber war riesig und daher war es mir persönlich den Aufpreis wert.
    In meinem Rahmen liegt es auch nicht, 100 Euro oder mehr für ein Buch auszugeben. Allerdings würde ich es wohl tun, wenn mir das Geld nicht wehtäte.

    Es ist doch auch gar nicht schlecht, ein Buch im Regal stehen zu haben, das etwas mehr wert ist. Ich persönlich sehe nichts Falsches daran, eine Rarität teurer zu verkaufen. Umso größer ist dann ja auch die Freude, wenn man so ein Buch deutlich günstiger ersteht. Ich schließe mich da meinem Vorredner an!

    Viele liebe Grüße
    Melli

    1. Hallo Melli,

      es liegt eben oftmals in der Betrachtung und dem Ermessen des Käufers/Verkäufers. Wie viel ist mir ein Gegenstand, auch ein Buch, Wert? Ich z. B. würde sowas nur für einen großen emotionalen Stellenwert machen (der bis dato ausbleibt). Da ist mir alles, was über den eigentlich Ladenpreis hinaus geht einfach zu teuer.

      Vielleicht würde ich anders denken, wenn ich Millionen auf dem Konto hätte. Who knows? Aber im Prinzip ist mir wenig Materielles entsprechendes Geld wert.

      Ich danke dir aber für dein Kommentar und deine Sicht der Dinge! Ich denke, so sehen es eben auch sehr viele Leute. Ansonsten würde das Angebot und die Nachfrage gar nicht erst aufkommen. 🙂

      Liebe Grüße
      Rebecca

  14. Rebecca,
    du brichst mir das Herz. Wieso wusste ich nicht, dass „Das Schiff des Theseus“ eine limitierte Auflage hat… Es stand doch vor ein paar Monaten noch im Buchladen.. verdammt. Lesson learned: Wenn ich das nächste mal Interesse an so einem Stück habe, greife ich gleich zu. Das ist ja wirklich ärgerlich.
    Die Grischa Reihe ist doch auch ziemlich beliebt, oder? Da müsste Carlsen mal eine Nauauflage in Auftrag geben! Ein sehr cooler und interessanter Beitrag! 🙂
    Liebe Grüße,
    Elli

    1. Hallo Elli,

      oh je! Das tut mir wirklich Leid, dass du das mit der limitierten Auflage nicht wusstest. ._.
      Aber du liest ja auch sehr englischsprachigen Bücher. Also wie gesagt, die Alternative ist da noch das englische Original. Das ist auch etwas günstiger. 😉

      Grischa ist sehr beliebt. Aber ich bezweifle, dass Carlsen derzeit eine Neuauflage plant. Selbst die Taschenbuchauflage ist da ja nicht vollständig, da der 3. Band nicht als Taschenbuch geplant ist. Für die Leute, die die Reihe angefangen haben ist das natürlich mehr als kacke. Ich hoffe, dass sich der Verlag da noch irgendwann erbarmt.

      Liebe Grüße
      Rebecca

  15. Huhu!

    Den dritten Band von „Alterra“ habe ich für ~€30 ergattern können, wenn ich das richtig in Erinnerung habe! Ich weiß nicht, ob ich €75 für nur einen Band ausgegeben hätte. Obwohl… Die Bücher machen sich einfach soooo schön im Regal… 😉

    Ich hatte keine Ahnung, dass diese Ausgaben von „Grisha“ inzwischen so teuer sind! Ich habe die Bücher nur als eBooks gelesen.

    Über ZVAB habe ich früher sehr viel gekauft! Vor fast zwanzig Jahren war ich noch Buchhändlerin (ich arbeite schon lange nicht mehr in dem Beruf, leider), und da war ich zuständig für den Suchdienst unserer antiquarischen Abteilung. Meist konnte ich das Buch schon über ZVAB finden, manchmal musste ich allerdings auch Suchanzeigen schalten oder bei diversen Antiquariaten rumtelefonieren. 🙂 Damals waren die Suchmöglichkeiten im Internet noch nicht so vielfältig wie heute!

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

  16. Wow. Einfach nur wow. Ich liebe Bücher sehr, bin aber trotzdem nicht bereit so viel Geld dafür auszugeben. Selbst wenn ich einen Schuber um die 70€ kaufe, geht das meistens schon zu weit.
    Seit einer Weile bin ich auf der Suche nach der „The Broken Empire“ Reihe von Mark Lawrence, allerdings als HC (solch hohe Ansprüche immer 😀 ) … leider ist diese überall ausverkauft oder einfach zu teuer.

    Ich finde, eine tolle Alternative wäre die Bibliothek oder aber die Flohmärkte unsicher machen. Grade was Reihen angeht, kann man da sicherlich noch gute Schnäppchen machen.

    Toller Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  17. Oha, da hab ich ja richtige Schätzchen mit allen drei Bänden der gebundenen Grischa-Reihe im Regal. :-))) Wahnsinn! Falls aber wirklich jemand hunderte von Euro dafür bezahlen möchte soll er sich gerne melden höhö (für die Umzugskasse wäre das nicht so schlecht…) 😉

  18. Fachbücher können richtig teuer werden. Mein eigenes Buch „The Morphodynamics of the Wadden Sea“ hat beim Erscheinen 1987 $ 150.- gekostet. Ein Exemplar (neu) wird gerade bei Amazon für € 178,- angeboten. Das scheint mir ein fairer Preis. Das nächstgünstigste Exemplar kostet bereits € 296,65. Und das teuerste wird für € 512,99 angeboten. – Der Verlag (er hat inzwischen mehrfach den Besitzer gewechselt) verlangt heute € 360,23.

    1. Fachbücher sind nochmal eine ganz andere Kategorie, da wird oftmals ja auch Expertenwissen vermittelt. Da spielen die Preise, natürlich und zu recht, in einer ganz anderen Liga.
      Aber danke, dass du es hier anmerkst. 🙂

  19. Dein Post ist zwar jetzt schon ein bisschen her, aber da ich gerade darüber gestolpert bin und mich das Thema auch sehr beschäftigt, muss ich einfach auch meinen Senf dazu geben. Mir geht es da mit dem dritten Band von „Vollendet“ von Neal Shusterman so. Von rund 90 € ist dort der Preis inzwischen runter auf ca. 45 €, aber selbst das ist mir noch zu teuer.

    Auch „Schlüssel“, der dritte Band der Engelsforce-Trilogie fällt mir da direkt ein. Den habe ich aber zum Glück gerade erst für 6,99 € bei Thalia abgestaubt. Manchmal ist es aber auch schon gut, wenn man einfach auf ein anderes Format umsteigt, wie du schon erwähnt hast. Ich habe letztens aber auch eine gut erhaltene Ausgabe von „Elvancor“ Band 2 bei den ebay Kleinanzeigen abgestaubt für viel weniger als zB. bei Amazon. Das Buch ist zwar jetzt noch nicht so teuer, aber immerhin.
    Trotz allem finde ich, dass die Verlage da endlich eine Lösung finden müssen. Entweder bringen sie eine Reihe in ausreichender Menge heraus, oder sie lassen es ganz.

    LG Kitty

    1. Hallo Kitty,

      dieser Post wird wohl niemals wirklich alt, wenn man bedenkt, dass es immer wieder Trilogien oder Einzelbände gibt, wo die Auflage plötzlich minimiert wurde und nicht jeder Leser Reihen vervollständigen oder Bücher auf normalen Weg kaufen kann. Ich meine, es werden ja auch bei erfolgreichen Büchern 2., 3., 4. Auflagen gedruckt. Warum nicht auch bei älteren Büchern, wo die Nachfrage da ist?

      Eine Lösung muss da definitiv her!

      Danke für dein Feedback. 🙂

      Liebe Grüße
      Rebecca

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