Ewig und eine Stunde | Mirjam H. Hüberli | www.goldblatt-blog.de

Ewig und eine Stunde – Mirjam H. Hüberli

Wieder ein bittersweet! Die versüßen einem in der Regel den Nachmittag, wenn man mal eine Geschichte schnell durchhaben möchte.
 
Heute befasse ich mich mit Ewig und eine Stunde von Mirjam H. Hüberli.
 
In der Geschichte geht es um Gen. Kurzform von Geneviève. Sie lebt in Paris, um dort zu studieren. Sie trifft in ihrem dritten Jahr auf  mysteriöse Art und Weise immer wieder auf den gutaussehenden Nash und bekommt dann noch geheimnisvollere Botschaften und Zeichen. Inwiefern hängt Nash damit zusammen? Wieso trifft sie ihn immer und immer wieder? Was hat das alles auf sich?

Wie finde ich nun diese Kurzgeschichte? 

Ewig und eine Stunde | Mirjam H. Hüberli | www.goldblatt-blog.deWenn ich nach einem Punktesystem hier bewerten würde, gäbe ehrlich gesagt nicht viel. Leider hat diese Geschichte sehr viel Potential und klingt in ihrem Kern sehr schön – weswegen ich sie auch lesen wollte – was aber in einer Kurzgeschichte nicht voll ausgeschöpft werden kann. Die Geschehnisse sind einfach viel zu übereilt beschrieben. Gleiches gilt für die Charaktere. Die wirken so oberflächlich, wie es eigentlich nur geht. Ich hab da schon bessere Kurzgeschichten gelesen, die in der Kürze noch Würze gefunden haben. Hier war das nicht der Fall.
 
Ich hatte darüber hinaus auch sehr starke Schwierigkeiten mit der Geschichte bzw. mit der Protagonistin warm zu werden. Die ganzen Geschehnisse würden sich authentischer verkaufen, wenn die Geschichte Gelegenheit bekommen würde sich über mehr als knapp 75 Seiten ausbreiten zu können. Die Geschichte hätte mehr Raum gebraucht, um wirklich ihre Wirkung zu entfalten.
 
Mirjam H. Hüberli hat sich auf liebevolle Art und Weise um die Geschichte bemüht. Im eBook findet man kleine Illustrationen von Nash und Gen oder Szenen… was sehr süß ist und beweist, dass die Autorin sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat und diese sehr mag. Aber eigentlich fehlt mir insgesamt das Originelle und Außerordentliche, damit diese Kurzgeschichten zwischen so vielen heraussticht. Ein interessanter Klappentext und Plot ist nicht immer alles, wenn die Geschichte selbst in der Ausführung am Ende scheitert.
 
Ewig und eine Stunde | Mirjam H. Hüberli | www.goldblatt-blog.de
 
Ich bin leider nicht besonders überzeugt und etwas enttäuscht. Deswegen reicht es, in meinen Augen, nur für etwas seichtes, wenn man mal am Bahnhof oder sonst wo Zeit totschlagen möchte und sonst nix anderes greifbar hat.

 

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.