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Die 7 Sünden ─ James Patterson

Der Club der Ermittlerin geht in die siebte Runde. Brandfälle in denen auf mysteriöse Art und Weise gut situierte Paare in ihren Häusern den Tod finden. Lassen sich erstmal keine wirklichen Zusammenhänge erschließen, stößt Lindsay Boxer doch noch auf zurückgelassene Bücher, in denen auf Latein hinterlassene Zeilen geschrieben stehen. Und dann der Fall, der auch groß angelegt im Gerichtssaal noch von Yuki Castellano behandelt wird. Der Gouverneurssohn Michael Campion wird, nach dem Besuch einer sehr naiv scheinenden und jungen Prostituierten, vermisst. Die Hinweise verdichten sich, dass genau diese den gehandicapten Prominenten sterben und verscharren hat lassen. Wo fangen Wahrheit und Lüge an? Was ist wirklich geschehen und warum?

Meinung

Unter den James Patterson-Fans ist das vielleicht schon ein alter Hut, aber dennoch ist Die 7 Sünden ein gut gelungener Ermittlungs-Krimi-Thriller. Über fast 400 Seiten hinweg ermittelt Lindsay Boxer zusammen mit ihrem Partner Rich. Wie gewohnt wendet Patterson wieder einen einfachen und leicht zu lesenden Schreibstil an. Die Atmosphäre saugt den Leser genügend ein, dass man doch schnell durchs Buch zieht. Doch bleibt dieses Gefühl doch eher oberflächlicher Natur.
 
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Spannend erzählt der Autor zwei unterschiedlichen Fälle. Mit kurzen Szenenumschwüngen in die Tätersicht bzw. Opfersicht, wird besonders mit der Spannung und den Ängsten gespielt. Dies kommt vor allem in den Brandfällen-Szenen zum Vorschein, da hier weitaus mehr „Action“ präsent ist. Denn der zweite Fall, um den Gouverneurssohn, ist sehr gemächlich und unaufgeregt.
 
Als Leser kann man sich sehr lange, sehr sicher fühlen, da die Handlungen und Dialoge doch etwas viel Einblick in die Karten des Romans gewähren und diese Vorhersehbarkeit schon fast Tradition in der Reihe ist. Vielleicht dachte sich das auch Patterson, deswegen hat er gegen Ende nochmal einen schönen Twist eingebaut, der den Leser überrascht und kalt erwischt.
 
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Nicht zu vergessen sind dann auch noch die privaten Umstände, die sich immer wieder mit der Geschichte und den Ereignissen vermischen. Wenn auch die Treffen der vier Damen eher in den Hintergrund geraten, ist da noch immer ein starkes Band zwischen den Vieren. Und jede Figur steht im Roman eigens im Fokus.

Fazit

Das Buch ist ein spannender Roman mit zum Teil überraschenden Wendungen. Für Autoren-Fans oder Freunde von der Reihe auf jeden Fall ein gutes Buch und insgesamt eine runde und solide Sache.

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